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Mals – Urlaub im Obervinschgau

Urlaub in Mals

Dort, wo die vom Vinschger Oberwind verformten, scharlachrot glühenden Ebereschen ihre Häupter gen Süden recken, eröffnet sich Besuchern ein ganz besonderes Fleckchen Erde: Die Malser Haide. Genau hier, am Südteil des größten Schwemmkegels der Alpen, liegt die Urlaubsgemeinde Mals.

Gletscherablagerungen waren es, welche den heute als Malser Haide bekannten Murkegel aus dem Plawenner Tal entstehen ließen. Mit etwas mehr als 13 Quadratkilometern gilt sie als größter Schwemmkegel des Alpenraums. Ein Naturraum im Südtiroler Westen, der kulturlandschaftlich zu den interessantesten und abwechslungsreichsten der gesamten Urlaubsregion gehört.

Von der Bedeutung der „rätischen Flure“

So sind etwa die Ackerterrassen der Fraktion Matsch kaum zu übersehen. Siedler errichteten hier vor Jahrhunderten die sogenannten „Rätischen Flure“. Die von Waalen zur Bewässerung durchzogenen und mithilfe von bis zu 15 Meter hohen Hecken abgesicherten Terrassen zeigen, wie bemüht die einst ärmliche Vinschger Bevölkerung war, die unvorteilhaften Steilhänge in nutzbares Ackerland zu wandeln. Mit Erfolg. Denn bis vor einigen Jahrzehnten konnten die Talbewohner den Eigenbedarf an Brotgetreide noch ausreichend decken. Heute ist dem nicht mehr so. Mals lebt, wie andere Feriengemeinden in der Gegend auch, vom Tourismus. Erstklassige Unterkünfte, darunter feine Hotels oder großräumige Ferienwohnungen, fügen sich harmonisch ins Landschaftsbild; das bunte Ferienprogramm erfreut Besucher aus aller Welt.

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Klöster und Kirchen, Kapellen und Burgen

Es sind gleich mehrere Gotteshäuser, die es in Mals mit seinen lieblichen Fraktionen Ulten-Alsack, Burgeis, Laatsch, Schleis und Matsch, Plawenn, Planeil, Schlinig und Tartsch zu bestaunen gilt. Da wäre zum einen die oberhalb der stattlichen Fürstenburg gelegene und weithin sichtbare Benediktinerabtei Marienberg. Romanische Freskenmalereien zieren die Innenräume, welche sich hinter der weiß schimmernden Außenfassade des Klosters verbergen. In der Krypta, dem ältesten Teil der Anlage, hielt Papst Benedikt XVI im Jahr 1992 eine Messe ab, mittlerweile kann die Gruft – um ihren Erhalt zu sichern – nur mehr zum Gebet betreten werden.

Weit weniger pompös als das Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert präsentieren sich St. Stephan bei Marienberg oder etwa auch das Kirchlein St. Veit dem Auge des Betrachters. Letzteres wurde auf der Anhöhe des nicht nur im Vinschgau bekannten Tartscher Bühels errichtet, einer aus Gletscherablagerungen entstandenen Anhöhe. Die mythenumrankte Kuppe, welche bereits in vorrömischer Zeit besiedelt war, beschert Wandereren einen spektakulären Rundblick über den Vinschger Talkessel bis hinauf zu den umliegenden Bergspitzen.

 

Impressionen

 

Wandern, Skifahren und vieles mehr

Wer im wohlverdienten Urlaub der Besichtigung kulturhistorischer Zeitzeugen wie Fröhlichsburg oder Lichtenegg sportlich aktive Betätigung vorzieht, der wird sich an Mals und seiner Umgebung erfreuen. Als einer der sonnenreichsten Orte Südtirols verführt die Feriengemeinde beinahe ganzjährig zum Wandern, Klettern und Bergsteigen. Allein die Ortlergruppe mit ihren über 30 Dreitausendern kann als alpinistisches Paradies bezeichnet werden. Nicht weniger reizvoll gibt sich das Gebiet der Sesvennagruppe, deren Almen, Wiesen und Gipfel Sie am besten mit Wanderschuhen an den Beinen oder auf dem Sattel eines Mountainbikes erkunden.

Im Winter sind die Spitzen der beiden Gebirgsgruppen Ziel spektakulärer Skitourenausflüge im verschneiten Obervinschgau. Wer hingegen vom Skivergnügen auf bestens präparierten Pistenbelägen angetan ist, der macht einen Abstecher ins familienfreundliche Skicenter Watles. Das Skigebiet lockt mit modernen Liftanlagen, ansehnlicher Pistenvielfalt, Skischule und Kinderbetreuung. Vielbesucht ist zur Winterzeit ebenso das Nordische Skizentrum Schlinig – die Fraktion der Südtiroler Gemeinde Mals gilt als Langlaufmekka.