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Urlaub in Kastelbell in Südtirol

Urlaub in Kastelbell

Schloss Kastelbell, Juval, Hochgalsaun und Ansitz Kasten – gleich vier Wehranlagen darf die Vinschger Gemeinde Kastelbell-Tschars ihr Eigen nennen. Zeichen einer kulturhistorisch bedeutsamen wie bewegten Vergangenheit. Zeitzeugen, welche sich heute harmonisch an die Moderne schmiegen.

Erbaut von den Herren von Montalban, einem Adelsgeschlecht, welches zu Beginn des 13. Jahrhunderts mit den Grafen von Tirol im Klinsch lag, thront das mittelalterliche Schloss Kastelbell auf einem Felsvorsprung am linken Etsch-Ufer. Die 1238 erstmals urkundlich erwähnte Wehranlage zeugt vom historischen Gewicht der heutigen Feriengemeinde im Vinschgau. Ähnlich wie Schloss Juval, welches Reinhold Messners Mountain Museum beherbergt und zugleich Sommerresidenz des weltbekannten Extrembergsteigers ist. Heute, Jahrhunderte später, erstrahlen diese historischen Zeitzeugen im neuen Glanze.

Doch neben Burghof und Palas, Fresken-Malereien und dem Mythos Berg gewidmeten Sammlungen offenbaren sich Urlaubsgästen in Kastelbell-Tschars auch natur- und kulturlandschaftliche Schätze besonderer Art. Und das von der Rebe im Tal bis hin zum stolzen Gletscher in luftiger Höhe. Doch beginnen wir unsere Entdeckungstour in den niederen Gefilden: Seit Menschengedenken prägen Weinreben die schmalen Terrassen des Sonnenberges im gern besuchten Untervinschgau. Und wenngleich die Anbaufläche für Weintrauben alles andere als üppig ist, kann sich die Auswahl an edlen Tropfen aus der Gegend sehen lassen. Zu den Weinbergen gesellen sich prächtige Kastanienhaine – auch sie prägen das Landschaftsbild des Südtiroler Westens maßgeblich.

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Faszination Waalweg

Erkunden lassen sich die anmutigen Obstgärten in und um Kastelbell-Tschars am besten im Rahmen ausgedehnter Spaziergänge. So etwa bei einer Wanderungen entlang des bekannten Tscharser Schnalswaals – auch Juvaler Waal genannt –, welcher mit seinen knapp 11 km Länge nicht nur zu den längsten Waalwegen im Vinschgau gehört, sondern der zweitlängste ganz Südtirols ist. Der Waal, dessen Bau im Jahr 1504 begonnen wurde und als Bewässerungskanal diente, war für die Bauern der Region jedoch nicht nur von naturlandschaftlicher Bedeutung, galt er doch bis zur Errichtung der Verbindungsstraße im Jahr 1875 auch als wichtiger Zugang ins abgelegene Schnalstal.

 

Vielfältiger Aktivurlaub im Sommer und Winter

Abseits der vielen Waale mit ihren lieblichen Wassermühlen weiß die Feriengemeinde im Vinschgau Aktivurlauber, denen nach Abenteuer, Abwechslung und genussreichen Stunden in freier Natur ist, auch anderweitig zu beeindrucken. Wanderer besuchen bei schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen die Zirmtaler Seen, lauschen dem dumpfen „Klumpern“ der „Klumperplatte“, einem Schalenstein aus längst vergangener Zeit oder erklimmen die stolzen Berggipfel in der näheren Umgebung. Abends geht es dann zurück in die bevorzugten Unterkünfte in Kastelbell-Tschars, in die eigene Ferienwohnung oder das exklusive Hotel, um im Restaurant oder an der Bar das Erlebte entspannt Revue passieren zu lassen.
Auch den Wintersportfans verspricht die Südtiroler Gemeinde mit den Fraktionen Marein, Latschinig, Freiberg, Galsaun, Trumsberg, Juval und Tomberg Ski- und Snowboardvergnügen der Extraklasse. Schließlich eröffnet sich ihnen mit dem nahegelegenen Schnalstaler Gletscher (28 km bis zur Talstation) ein Skigebiet der Superlative. Dass das Skifahren hier von September bis in den Mai hinein zum sportlich aktiven Urlaubsprogramm gehört, sei nur am Rande erwähnt.