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den Vinschgau.
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zu Val Venosta.
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Von Kastelbell nach Latsch
Genau 14 Jahre war die Vinschger Bahn stillgelegt. Seit 2005 fährt sie wieder auf der Strecke Meran – Mals, nach grundlegender Renovierung. Als Alternative zur Staatsstraße ist sie wahrer Publikumserfolg.
Langezeit wurde der Vinschgau als Kornkammer Südtirols bezeichnet. Erst mit den Transportmöglichkeiten der Vinschger Bahn, seit 1906, konnte der Obstanbau intensiviert werden. Etwa 12 Millionen Apfelbäume bilden jedes Frühjahr ein faszinierendes Blütemeer. Ebenso einen beachtlichen Aufschwung hat der Weinanbau erlebt. Zudem gedeihen im Vinschgau auch Marillen, Birnen, Erdbeeren und Spargel hervorragend.
Fährt man mit der Bahn ins Vinschgau so lohnt ein Ausstieg zum Beispiel in Kastelbell um dort zu einer etwa 4-stündigen Wanderung aufzubrechen. Von hier aus führt der Weg Nr. 8 und später 8A nach Latsch. Dieser Weg folg dem Latschander-Waal, einer der größten des Vinschgaus, und auch heute noch in Betrieb. Er zeugt von der Bedeutung des Wassers für die Landwirtschaft in diesem trockenen Landstrich. In Latsch angekommen sollte man unbedingt die Spitalskirche mit ihrem prächtigen Flügelaltar anschauen.
Zurück nach Meran geht es natürlich wieder mit der Vinschger Bahn. Wer aber noch aktiv sein möchte, kann sich in Latsch auch ein Fahrrad ausleihen und bis nach Meran, durch Obstwiesen und Weinhänge hindurch, radeln.
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