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Faszination in Weiß
Wohlwollend wacht „König Ortler“ mit seinen 3905 Metern der höchste Berg Südtirols über das Skigebiet zu seinen Füßen: Sulden. Zwei Straßen führen hinauf nach Sulden, die linke seit etwa 12 Jahren, die rechte seit ewigen Zeiten. Auf letztere, so die Erzählung, wurde vor etwa 30 Jahren der damalige Ortspfarrern unter einer Schneelawine begraben. Von Februar bis April sei er dort gelegen bis ihn zufällig ein kleiner Hund aufspürte, der die Bewohner Suldens alarmierte. Ein denkwürdiges Ereignis das für ziemliche Aufregung sorgte. Eine neue Straße wurde aber trotzdem erst Jahre später gebaut.
Im Jahre 1956 wurde in Sulden der erste Skilift gebaut. Seitdem geht es bergauf mit dem Skibetrieb und Tausende zieht es alljährlich zwischen November und Anfang Mai u.a. aufs Madritschjoch (3.128 m). Für Anfänger stehen leichte Übungshänge auf beiden Seiten des Tales zur Verfügung. Die Mittelklasse der Skifahrer bevorzugt die Hänge rund um Sulden. Diese erlauben sowohl eine flotte Fahrt als auch genüssliches Kurvenziehen. Könner bevorzugen die 8 km lange rasante Abfahrt unter der Vertainspitze. Vergleichbar einfach sind dagegen die zwölf Kilometer Loipen zu bewältigen die Sulden zu bieten hat und die ebenfalls bis in den April hinein schneesicher sind.
Foto: shutterstock
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