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den Vinschgau.
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Der Laaser Marmor
Laas ist ein kleiner Ort im Vinschgau der durch seine riesigen Marmorvorkommen bekannt wurde. Der Weißwasserbruch liegt auf einer Höhe von 1567 m und angeblich benutzten hier bereits die Römer diesen weißen Stein.
Um die Marmorblöcke, teils sind diese tonnenschwer, bewegen zu können müssen gigantische Maschinen eingesetzt werden. Mittels einer Transportseilbahn werden die Blöcke zunächst auf die gegenüberliegende Talseite befördert. Hier waren nämlich die Fördereinrichtungen einfacher anzulegen als auf der Seite des Marmorbruchs. Die Blöcke werden dann auf einer fast eben verlaufenden Gleisstrecke zum sogenannten Bremsberg gebracht. Hier steht der erste Schrägaufzug der Welt der diese schweren Lasten über 500 m abwärts ins Tal befördert. Unten angelangt werden die Blöcke dann ins Lager neben der Vinschgerbahn gefahren, wo der Marmor vom Bahnsteig aus in seiner wunderschönen weißen Reinheit gut zu bewundern ist.
Der Marmor ist aber auch im Dorf Laas allgegenwärtig. So ist zum Beispiel das Bürgersteigpflaster , der Dorfplatz, die Brunnen und Grabsteineaus diesem weißen Marmor. Die Pfarrkirche zum Hl. Johannes ist ein Beispiel dafür, wie bereits in der Romanik dieses Material verwendet wurde. Die Büste des Kaiser Franz Joseph I steht heute vor dem Laaser Rathaus. Sie wurde noch vor dem Ersten Weltkrieg für Wien bestellt, aber nach 1918 nicht mehr abgeholt.
In den Monaten Juni bis Oktober gibt es hier auch Marmorführungen, welche u.a. auch die Besichtigung der Pfarrkirche und des Marmorwerks mit einschließt. Anmelden dazu kann man sich direkt beim Tourismusverband Vinschgau, Tel. +39 0473 626342.
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