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den Vinschgau.
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Der Laaser Marmor
Der Laaser Marmor, dieser weiße Stein aus dem Vinschgau, ist mittlerweile weltbekannt. Luxuriöse Badezimmer, Michelangelos David, Kunstdenkmäler im Schloss Tirol, der Pallas-Athene Brunnen vor dem Parlamentsgebäude in Wien… auf der ganzen Welt ist der Marmor aus dem Vinschgau daheim.
Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird in Laas, in italiensich Lasa, dieses „weiße Gold“ gewonnen und es ist nicht auszuschließen, dass bereits früher große Blöcke des Marmors ins Tal gebracht wurden. Der Abbau des Marmors war natürlich mit erheblichen Gefahren und Risiken verbunden. Der Marmor wurde von Hand blockförmig aus dem Felsen gemeißelt und mit einem Eisenbolzen gänzlich abgetrennt. Im Laufe der Zeit kamen dann weitere Techniken hinzu und eine hat sich bis heute erhalten: den Stein anzubohren und benässte Holzkeile in diese Bohrlöcher zu schlagen. Diese Keile quellen auf und verhindern so die Abspaltung. Heute natürlich wird der Marmor mit modernen Luftdruckbohrern durchlöchert und die Abspaltung vom Felsen erfolgt durch einen gezielten Hieb mit der Baggerschaufel.
Um in früheren Zeiten dann den Marmor ins Tal zu befördern, bediente man sich Lärchenstämmen, die, kufenförmig gehauen, wie ein Schlitten funktionierten. Mittels ellenlanger Taue wurden so die Marmorblöcke ins Tal gebracht. Heute gibt es hierfür eine elektrische Schmalspurbahn und im Tal wartet dann bereits eine Elektrolok die das Gestein in die verarbeitenden Betriebe bringt.
Der Laaser Marmor zeichnet sich nicht nur durch sein reines weiß aus, sondern vor allem durch seine Härte und Wetterbeständigkeit und ist daher für das Bauwesen, für Kunst und Architektur so attraktiv.
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